
Auf einen Blick sehen, wer zuständig ist
Kein „Schaut da gerade jemand drauf?” mehr im Chat. Eine Schwellenwertüberschreitung öffnet automatisch einen Incident und legt ihn in einen gemeinsamen Posteingang, gruppiert nach Status. Wer ihn bestätigt, erscheint namentlich darauf – das Team weiß sofort, dass es in Bearbeitung ist. Die Bestätigung ist gemeinsam nutzbar: Mehrere Operatoren können denselben Incident bestätigen, wobei jeder einzeln erfasst wird. So ist ein vollständiges War-Room-Team namentlich sichtbar, ohne dass sich Einträge überschneiden. Eine verantwortliche Person für das Triage lässt sich zuweisen; der Posteingang kann nach Schweregrad oder zugewiesener Person gefiltert werden, um nur die eigenen Incidents anzuzeigen.Die vollständige Geschichte in einer Timeline
Wenn der Incident abgeschlossen ist, ist das Protokoll bereits fertig. Beim Öffnen eines Incidents sind der Auslöser, eine Zusammenfassung der Überschreitung, zugewiesene Personen und Abonnenten, ein Kommentarbereich zur direkten Koordination sowie eine unveränderliche Aktivitäts-Timeline sichtbar.
Wie sich ein Incident entwickelt
- Offen (firing): Die Überschreitung öffnet den Incident und benachrichtigt die konfigurierten Kanäle einmalig. Wiederholte Überschreitungen werden in denselben Incident aufgenommen und aktualisieren dessen Nachweis, anstatt erneut Benachrichtigungen zu versenden.
- Bestätigt (acknowledged): Ein Operator übernimmt den Incident. Er bleibt offen, und spätere Überschreitungen aktualisieren den Nachweis ohne weitere Benachrichtigungen.
- Gelöst (resolved): Ein Operator schließt den Incident. Eine automatische Auflösung beim Wegfall der Bedingung ist geplant, aber noch nicht aktiviert – ein Incident bleibt daher offen, bis ein Mensch ihn manuell auflöst. Das sorgt für Klarheit darüber, was tatsächlich behoben ist. Für denselben Alert kann später ein neuer Incident geöffnet werden.
incidents:write vorhanden ist.
Wo es zu finden ist
Incidents befinden sich unter/<org-slug>/incidents. Für die Anzeige wird incidents:read benötigt; für das manuelle Öffnen eines Incidents incidents:write; für das Bestätigen, Zuweisen, Kommentieren und Lösen incidents:ack. Ältere Schlüssel mit der zurückgezogenen Berechtigung alerts:ack funktionieren weiterhin, da sie als incidents:ack anerkannt werden – eine Neuausstellung für Bereitschaftsrotationen ist daher nicht erforderlich.
Verwandte Themen
- Alerts: die Regeln, die Incidents öffnen, wenn ein Schwellenwert überschritten wird.
- Error Tracking: alle Fehler an einem Ort einsehen und einen davon zu einem Alert heraufstufen.
- Audits: der geplante Analyst, der Fehler findet, die von keiner Regel überwacht wurden.

